Verkäufer und der Drang des Imperiums
16. April 2010Guten Abend,
heute wollen wir uns Gedanken zu dem viel gescholtenen Verkäufer machen. Der Einstieg in dieses Thema ist nicht einfach. Denn Der Kunde will für wenig Geld viel Leistung und der Verkäufer will genau das Gegenteil. Was ist also ein guter Verkäufer?
Wählen Sie bitte selbst aus diesen 3 Möglichkeiten:
1. Ein guter Verkäufer ist der, der dem Kunden alles ermöglicht und ihn zufrieden stellt, by any means necessary. Sollte aufgrund dieses Kodex der Umsatz leiden ist dies zu verschmerzen, denn es wurde eine Kunde gewonnen.
2. Der Mittelweg. Richtlinien die nicht zu eng gefasst sind, erlauben dem Verkäufer einen Spielraum und haben so die angemessene Reaktion auf Kundenwünsche. Aber manchen Kunden kann man nicht helfen.
3. Der Verkäufer tut das, was er soll. Verkaufen. Und dabei ist es egal ob der Kunde das will oder nicht. Hauptsache es kommt ein Vertrag zu Stande. Es hagelt zwar Beschwerden, aber der Umsatz stimmt fürs erste.
Die Auswahl fällt mitunter nicht leicht, wenn man die betriebswirtschaftlichen Hintergründe kennt. Denn man sollte meinen dass das Vereinen von Punkt 1 und Punkt 3 automatisch zu Punkt 2 führt. Dass dem nicht so ist, beweist die Realität. Denn es gibt einen Faktor: die Menschliche Dummheit.
Die audiovisuelle Vermarktung bringt wesentlich mehr Kunden als man verliert. Soll heißen: Führt man eine geschickte Werbekampagne und brennt so den zu werbenden Namen in die Köpfe der Kunden, denken diese bei dem Marktfeld sofort an diesen Namen.
Pro Branche gibt es immer nur einen (wenn überhaupt) solchen Werbegenius, der es versteht durch Werbung die komplette Branche an sich zu ziehen. Die einzigen die sich nicht ganz davon leiten lassen sind Firmen, da diese alle Kanäle auf die günstigste Variante abklopfen. Aber das gilt auch nur beschränkt.
Sofern man dieses Branding hat, ist ein sich beschwerender Kunde ( oder ein Negative Promoter ) nicht mehr wesentlich. Denn man kann dann nach folgendem Schema handeln: Am Anfang casht man viele Kunden durch Werbung. Dadurch erwirtschaftet man Kapital dass in die zu vermarktende Substanz investiert wird. Dann hat man Grundlagen zur Weitervermarktung. usw.
Nun habe ich erwähnt, dass ich erläutere, warum man keinem Verkäufer trauen soll. Das liegt einfach an der Tatsache dass Sie nie wissen… Moment. Was wäre ich für ein Mensch, wenn darin nicht eine kleine Unwahrheit liegen würde. Es ist wohl vollkommen egal ob Sie dem Verkäufer trauen oder nicht. Einzig und allein ob Sie ihn wie einen Menschen behandeln oder nicht, stellt für Sie den geldwerten Vorteil dar.
In diesem Sinne.